Die IT-Branche ist in den letzten Jahren stark gewachsen und dementsprechend kamen einige neue ‚‘‘Berufe‘‘‘ dazu. Die IT-Branche ist recht groß, dadurch gibt es unterschiedliche Berufsgruppen, überwiegend am PC-sitzend also kaufmännisch Tätigkeit. Oft ist man der Annahme, dass Menschen die ausschließlich Kaufmännisch Tätig sind, nicht berufsunfähig werden können. Die Annahme irrt!

Ursachen Berufsunfähigkeit

Oft wird davon ausgegangen, dass man dauerhaft unter stark körperlichen Anstrengungen arbeiten muss, um berufsunfähig zu werden. Aktuelle Statistiken und Studien beweisen das Gegenteil. Früher waren Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparates Hauptgründe für eine Berufsunfähigkeit, das hat sich mittlerweile geändert.

Ursachen Berufsunfähigkeit

Das Bild zeigt, dass rund die Hälfte der Ursachen für Berufsunfähigkeit in psychischen Erkrankungen, Nervenleiden und Krebs liegt. Dauerhaft Stress, stundenlange Konzentration, hohe Verantwortung können gerade auch ‚‘‘Informatiker‘‘, IT-Berater oder generell alle Menschen, die in der IT-Branche arbeiten treffen. Ebenfalls in Studienzeiten sind die Anforderungen hoch, demnach sind Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch. Das zeigt auch der Barmer-Arztreport 2018:

Barmer-Arztreport 2018

Berufsunfähigkeitsversicherung IT-Branche

Informatiker programmieren und modifizieren Hard- und Software insbesondere in komplexe Systemumgebungen. Aufgaben für Informatiker gliedern sich in verschiedene Bereiche, so findet man Informatiker in beratenden Tätigkeiten, Qualitätssicherung oder in der Softwareentwicklung wieder. In einigen Fällen arbeiten Informatiker an verschiedenen Standorten und sind häufig unterwegs. Es gibt aber auch Informatiker, die ausschließlich nur an einem festen Arbeitsplatz arbeiten.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung für die IT-Branche kommt es auf einige Details an. Zunächst mal ist ein Berufsbild festzulegen, denn ein Informatiker ist nicht gleich Informatiker. So gibt es tausende Unterschiedliche Tätigkeiten oder Berufe, die festzulegen sind. So gibt es den Netzwerkadministrator, Systemadministrator, Fachinformatiker, Informatikkaufmann, IT-System-Kaufmann, Software-Entwickler, Softwarearchitekt, SAP-Berater, Datenbankentwickler, Hardwareentwickler, Mobile Entwickler, Web-Designer, Game-Designer, Security-Experte, Anwendungsentwickler, Programmierer oder Data Scientist. Damit man einen passgenauen Schutz erhält, hilft eine Tätigkeitsbeschreibung, damit sich der Versicherer ein Bild über die Tätigkeit machen kann.

Gesetzlicher Schutz für die IT-Branche

In etlichen meiner Blogs weise ich stets immer auf den lückenhaften Schutz durch die Deutschen Rentenversicherung hin. Auch die IT-Branche ist davon nicht befreit. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente leistet nur unter bestimmten Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass die bezahlte Rente nicht ausreicht.

Erwerbsminderungsrente 2017

Richtiger Schutz für Informatiker

Bei dem Informatiker sind dieselben Details wie bei allen anderen Berufsgruppe zu beachten. Klassisch muss unbedingt auf die ‚‘‘abstrakte Verweisbarkeit‘‘ verzichtet werden. Darüber hinaus muss die BU-Rente, Laufzeit und auf ausreichend Nachversicherungsmöglichkeiten geachtet werden.

Berechne deine Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden: BU-Tool

BU für Informatiker sinnvoll?

Obwohl die IT-Branche eher weniger von einer Berufsunfähigkeit betroffen ist, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem zu empfehlen. Immerhin sind die Zahlen, Daten und Fakten nicht wegzudiskutieren. Vernünftig ist der Abschluss schon bereits in der Studienzeit, da der Schutz in der Regel noch günstiger ist. Gleichermaßen spielt der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Schade wäre es, wenn Du vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine ‚‘‘psychische Erkrankung‘‘ diagnostiziert bekommst, Versicherer reagieren gerade bei Krankheiten die Psychische Leiden betrifft sehr allergisch.

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