Versicherungsmakler

Was macht eigentlich ein Versicherungsmakler?

Wir werden immer noch sehr oft danach gefragt, was den ein Versicherungsmakler eigentlich macht.

Die Aufgaben eines Versicherungsmakler sind umfänglich aber beschränken sich auf ein paar wichtige Aufgaben.

Wir erläutern auch im folgenden Beitrag, was ein Versicherungsmakler macht und wo die Unterschiede zum Versicherungstreters liegen.

Ein Versicherungsmakler ist per gesetzt als sog. ''Sachverwalter des Kunden'' beschrieben. Er arbeitet also in erster Linie für den Kunden.

So steht das auch im Versicherungsvertragsgesetz:

''(3) 1Versicherungsmakler im Sinn dieses Gesetzes ist, wer gewerbsmäßig für den Auftraggeber die Vermittlung oder den Abschluss von Versicherungsverträgen übernimmt, ohne von einem Versicherer oder von einem Versicherungsvertreter damit betraut zu sein. 2Als Versicherungsmakler gilt, wer gegenüber dem Versicherungsnehmer den Anschein erweckt, er erbringe seine Leistungen als Versicherungsmakler nach Satz 1.''

 

Die Aufgaben sind u.a.:
- Liest sich durch kleingedrucktes
- Hat einen guten Marktüberblick
- Erstellt Angebote zu verschiedenen Produkten
- Hilft bei Antragstellung
- Ermittelt Bedarf
- Vermittelt Versicherungen

Das ist eine Übersicht darüber, was ein Versicherungsmakler macht. Jedoch gibt es auch bei Versicherungsmaklern Unterschiede. Das kann in der Marktpositionierung liegen oder auch durch Spezialisierungen auf verschiedene Bereiche. Beispielsweise gibt es Versicherungsmakler die ausschließlich nur Gewerbekunden betreuen und beraten.

Ein Versicherungsmakler arbeitet in der Regel mit allen ''Großen'' Versicherungsgesellschaften zusammen. Anderseits kann er auch auf Nischenanbieter zurückgreifen, die in Ihren Bereichen attraktive Angebote haben.

Wenn sich ein Kunde für einen Versicherungsmakler entschieden hat, kann eine Einigung beidseitig in einem Maklervertrag festgehalten werden. In einem Maklervertrag werden Rechte und Pflichten beider Parteien festgehalten. Beispielsweise könnte das die Verwaltung der bestehenden Versicherungen sein oder auch die Prüfung der Aktualität der Versicherungsverträge.

Wenn sich dann beide einig sind, beginnt der Versicherungsmakler per sofort.

Die Vergütung erfolgt meistens von der Versicherungsgesellschaft. Hierzu haben wir aber auch einen Blogbeitrag geschrieben:

Hier klicken

Die Unterschiede zwischen einem Versicherungsmakler und einem Versicherungsvertreters:

Der Versicherungsvertreter wird per Gesetz folgendermaßen beschrieben:

''(2) Versicherungsvertreter im Sinn dieses Gesetzes ist, wer von einem Versicherer oder einem Versicherungsvertreter damit betraut ist, gewerbsmäßig Versicherungsverträge zu vermitteln oder abzuschließen.''

Der Versicherungsvertreter vermittelt ausschließlich für eine Versicherungsgesellschaft. Demenstprechend kann der Versicherungsvertreter dann auch nur Produkte von der Versicherungsgesellschaft anbieten.

Fazit:

Wer für dich besser geeignet ist, musst du selbst entscheiden. Sowohl der Versicherungsvertreter als auch der Versicherungsmakler können für dich gute Produkte und Lösungen anbieten.
Die Grundlage zwischen einem Makler und Kunde sollte Vertrauen sein. Wir als Versicherungsmakler können dann auch, wenn ein Produkt nicht zu dir passt, auf andere Produkte ausweichen und dadurch eine größere Angebotsvielalt bieten.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Wie wird ein Versicherungsmakler bezahlt?

Nachdem wir mehrmals darauf angesprochen und gefragt wurden, wie ein Versicherungsmakler bezahlt oder entlohnt wird, möchten wir das Thema für dich aufgreifen.

Da dieses Thema ein heikles Thema ist, müssen wir aufpassen hier die richtigen Formulierungen zu finden.

Die Aufgaben eines Versicherungsmaklers sind vielseitig. Auf der einen Seite betreut er deine Versicherungsverträge, berät Dich zum deinem Versicherungsthema beispielsweise in der Berufsunfähigkeitsversicherung und ist für Dich da, wenn ein Schadenfall vorliegt. Das sollte Dir auch so geläufig sein.

Aber wie wird die Arbeit eines Versicherungsmakler bezahlt?

Die meisten Versicherungsmakler arbeiten für dich erstmal kostenfrei. Das heißt, er berät Dich, bereitet Angebote vor oder gibt Dir wichtige Hilfen und Tipps zu deinen Versicherungen.

Es gibt auch Versicherungsmakler die vorab ein Honorar mit Dir vereinbaren. Sogenannte Honorarberater.  In so einem Honorar (ähnlich wie beim Anwalt oder Steuerberater) wird definiert wie hoch das Honorar ist und welche Dienstleistungen die Vereinbarung umfasst. Beispielsweise kann so nach Stunden abgerechnet werden.

Der klassische Versicherungsmakler wird aber nicht von Dir direkt bezahlt, sondern vom Versicherungsunternehmen.

Vermittelt Versicherungsmakler eine Versicherung von der XY-Versicherung erhaltet der Versicherungsmakler hierfür eine Provision oder Courtage. Davor fallen in der Regel keine Kosten für dich an.

Eine kleine Anmerkung von uns:

Wir finde das Provisionsmodell fair. Dadurch ist ein Versicherungsmakler von vornerein schon gewillt gute und verlässliche Arbeit zu leisten und das Beste für seine Kunden auszuarbeiten.

Jungmakler wie wir es sind, können es uns nicht erlauben schlechte Arbeit abzuliefern. So würden wir Dich nicht von unserer Arbeit überzeugen.

Das Ziel jedes Versicherungsmakler ist es dich langfristig als Kunde zu gewinnen. Daher sollte der Umgang miteinander von Anfang an auf Augenhöhe erfolgen.

Wir nehmen Teil: Initiative

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