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Tipps Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit: Was ist vor dem Abschluss zu beachten?

Da die Berufsunfähigkeitsversicherung im schlimmstenfalls deinen finanziellen Ruin verhindern soll, sind vor Vertragsabschluss wichtige Punkte zu beachten. Spätere Fehler können meist nur schlecht verbessert werden.

Überblick

Wir arbeiten nach einem System, dass Dir verratet, welche Anbieter dich zu besten Konditionen versichern. Dafür nutzen wir die sog. ‚‘‘Risikovoranfrage‘‘. Ich erkläre nach und nach welche Punkte unbedingt vor Vertragsabschluss beachtet werden müssen:

Gesundheitszustand aufarbeiten & informieren. In der Regel bekommst Du Auskunft bei deinem Hausarzt oder deiner zuständigen Krankenkasse. Dort findest Du Deinen Krankheitsverlauf der letzten Jahre. Durch die Auskunft können die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Bester Anbieter filtern & Zusage erhalten. Bei mehr als 40-50 Anbieter, musst Du Dir eine Übersicht verschaffen, welcher Anbieter für Dich der richtige ist. Das funktioniert am besten mit einer Risikovoranfrage. Nach welchen Kriterien willst Du entscheiden, wenn Du nicht weißt, welcher Anbieter zu Dir passt?

Wie viel kannst Du bezahlen? Du musst Dir im Klaren sein, dass dein BU-Vertrag bestenfalls bis zum Renteneintritt läuft. Kannst Du Dir den Vertrag leisten? Vor Vertragsabschluss musst Du Dir das ausrechnen.

Vertragsqualität. Hast Du Dir die Vertragsbedingungen kurz angeschaut und verstanden? Die Vertragsqualität bzw. das Bedingungswerk entscheidet darüber, ob Du Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst oder nicht.

Übst du gefährliche Hobbys aus und weis das der Versicherer? Vor Vertragsabschluss muss dem Versicherer alles mitgeteilt werden, was als Risiko in Betracht kommen könnte. Die Risikovoranfrage schafft Abhilfe.

Zusätzliche Optionen. Wie oben beschrieben, läuft der Vertrag 30-40 Jahre oder länger und muss daher optimal auf Dich eingestimmt sein. Hast du Dir über eine Leistungsdynamik Gedanken gemacht?

Gesundheitsfragen BU

Das ausfüllen eines Antrages ist sicherlich nicht einfach, aber mit einer guten Vorbereitung machbar. Wenn Du weißt, welcher Anbieter Dich nimmt und zu welchen Konditionen, dann ist das ausfüllen des Antrages einfacher und kann analog der Risikovoranfrage erfolgen. Außer die Gesundheitsfragen weichen im Antrag ab. Darauf muss geachtet werden. Ein guter Versicherungsmakler hat für Dich ein Auge darauf.

Tipps

Bevor Du den Antrag beim Versicherer einreichst, solltest Du unbedingt alle Angaben überprüfen. 4 Augen sehen besser als 2 😊

Du musst nur das angeben, nachdem auch gefragt wird. Unnötig viele Informationen geben Basis für Unstimmigkeiten und sorgen für unnötigen Aufwand.

Die Gesundheitsfragen solltest Du zweimal lesen. Manchmal sind die Fragen recht hinterhältig.
Wenn Du extra Angaben machen möchtest, dann kannst du ein Zusatzblatt nehmen und dort wichtige Informationen aufschreiben. Das Zusatzblatt sollte von Dir signiert sein.

Die Fragen müssen ernstgenommen werden. Versicherer sind komisch und achten auf jede Kleinigkeit. Bei Unsicherheit lieber einen unabhängigen Versicherungsmakler hinzuziehen.

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Rentenbescheid verstehen

Rentenbescheid verstehen

Jedes Jahr bekommen 100.000 Menschen und mehr, einen Rentenbescheid oder auch eine ‚‘‘Renteninformation‘‘ nach Hause gesendet. In diesem Rentenbescheid stehen aktuelle Ansprüche der gesetzlichen Alters- und Erwerbsminderungsrente. Der Rentenbescheid beinhaltet wichtige Informationen und bietet oft eine Grundlage für eine Beratung. Einen Rentenbescheid bekommt man, sobald man 5 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist und einbezahlt hat. Der Rentenbescheid gibt Auskünfte darüber, welche Höhe die gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft zahlen wird. Was sich hinter den Zahlen versteckt, ist wahnsinnig.

Rentenbescheid - Abzüge?

Renteninformation

Auf dem Rentenbescheid befindet sich ein wichtiger Hinweis, der gerne mal überlesen wird. Die Zahlen sehen auf den ersten Blick ordentlich aus, bei genauem nachrechen, stellt man fest das bisschen verschönert wurde.

‘‘Bitte beachten Sie, dass Sie von der Rente auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuer zu zahlen sind.‘‘

Auf dem Rentenbescheid findest du:

Rente wegen voller Erwerbsminderung
Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente

Von dieser Renteneinschätzung muss man aber noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Steuern abziehen:

8,2% Krankenversicherung
2,05 bzw. 2,30% Pflegeversicherung
10-15 % Steuer (persönlicher Steuersatz)

Zusammengerechnet kann man 20% von der Rente abziehen.

 

Vorsorgebedarf

Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass die zukünftige Rente nicht ausreichen wird und eine zusätzliche Altersvorsorge wichtiger wird. Was aber oft außeracht gelassen wird, ist das die Erwerbsminderungsrente viel zu niedrig ist und finanzielle Lücken hervorbringen kann, falls aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht mehr gearbeitet werden kann.

Meine Frage: Wie willst du für das Alter vorsorgen, wenn du nicht arbeiten kannst, weil du Erwerbsgemindert bist?

Im folgenden Beispiel würde man eine Erwerbsminderungsrente von 733,88 Brutto bekommen. Abzüglich der Versicherungsbeiträge (Kranken und Pflegeversicherung) dazu kommen weitere steuerliche Abzüge. Die Erwerbsminderungsrente wäre dann satte 587,10€ - ordentlicher Schutz sieht anders aus.

Rentenbescheid Deutsche Rentenversicherung

Beratungsanlass

Versicherungsberatung Vers-Kompass

Der Rentenbescheid ist eine wichtige Grundlage für eine Beratung. Man muss unbedingt daran denken, wenn keine Altersvorsorge betrieben werden kann, aufgrund Krankheiten oder Erkrankungen, ist Altersarmut vorprogrammiert. Die staatlichen Leistungen sind eine Enttäuschung und müssen ernst genommen werden. Ein vollwertiger Schutz bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung, sie zahlt eine monatliche Rente, wenn man aufgrund Krankheit oder Erkrankung den Beruf nicht mehr ausüben kann und das bis maximal ans Lebensende.

Die Zahlen im Rentenbescheid sind trügerisch, aber eine sehr wichtige Information. Wenn wir mit unseren Kunden den Rentenbescheid durchgehen, sehen wir meist immer erschrockene Gesichter und das Zurecht. Dementsprechend ist der Vorsorgebedarf zu beachten und frühzeitig anzugehen, gerade im jungen Alter kann man sich einen guten Schutz sichern.

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Berufsunfähigkeitsversicherung_ IT-Branche

Berufsunfähigkeitsversicherung IT Branche

Die IT-Branche ist in den letzten Jahren stark gewachsen und dementsprechend kamen einige neue ‚‘‘Berufe‘‘‘ dazu. Die IT-Branche ist recht groß, dadurch gibt es unterschiedliche Berufsgruppen, überwiegend am PC-sitzend also kaufmännisch Tätigkeit. Oft ist man der Annahme, dass Menschen die ausschließlich Kaufmännisch Tätig sind, nicht berufsunfähig werden können. Die Annahme irrt!

Ursachen Berufsunfähigkeit

Oft wird davon ausgegangen, dass man dauerhaft unter stark körperlichen Anstrengungen arbeiten muss, um berufsunfähig zu werden. Aktuelle Statistiken und Studien beweisen das Gegenteil. Früher waren Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparates Hauptgründe für eine Berufsunfähigkeit, das hat sich mittlerweile geändert.

Ursachen Berufsunfähigkeit

Das Bild zeigt, dass rund die Hälfte der Ursachen für Berufsunfähigkeit in psychischen Erkrankungen, Nervenleiden und Krebs liegt. Dauerhaft Stress, stundenlange Konzentration, hohe Verantwortung können gerade auch ‚‘‘Informatiker‘‘, IT-Berater oder generell alle Menschen, die in der IT-Branche arbeiten treffen. Ebenfalls in Studienzeiten sind die Anforderungen hoch, demnach sind Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch. Das zeigt auch der Barmer-Arztreport 2018:

Barmer-Arztreport 2018

Berufsunfähigkeitsversicherung IT-Branche

Informatiker programmieren und modifizieren Hard- und Software insbesondere in komplexe Systemumgebungen. Aufgaben für Informatiker gliedern sich in verschiedene Bereiche, so findet man Informatiker in beratenden Tätigkeiten, Qualitätssicherung oder in der Softwareentwicklung wieder. In einigen Fällen arbeiten Informatiker an verschiedenen Standorten und sind häufig unterwegs. Es gibt aber auch Informatiker, die ausschließlich nur an einem festen Arbeitsplatz arbeiten.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung für die IT-Branche kommt es auf einige Details an. Zunächst mal ist ein Berufsbild festzulegen, denn ein Informatiker ist nicht gleich Informatiker. So gibt es tausende Unterschiedliche Tätigkeiten oder Berufe, die festzulegen sind. So gibt es den Netzwerkadministrator, Systemadministrator, Fachinformatiker, Informatikkaufmann, IT-System-Kaufmann, Software-Entwickler, Softwarearchitekt, SAP-Berater, Datenbankentwickler, Hardwareentwickler, Mobile Entwickler, Web-Designer, Game-Designer, Security-Experte, Anwendungsentwickler, Programmierer oder Data Scientist. Damit man einen passgenauen Schutz erhält, hilft eine Tätigkeitsbeschreibung, damit sich der Versicherer ein Bild über die Tätigkeit machen kann.

Gesetzlicher Schutz für die IT-Branche

In etlichen meiner Blogs weise ich stets immer auf den lückenhaften Schutz durch die Deutschen Rentenversicherung hin. Auch die IT-Branche ist davon nicht befreit. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente leistet nur unter bestimmten Voraussetzungen. Hinzu kommt, dass die bezahlte Rente nicht ausreicht.

Erwerbsminderungsrente 2017

Richtiger Schutz für Informatiker

Bei dem Informatiker sind dieselben Details wie bei allen anderen Berufsgruppe zu beachten. Klassisch muss unbedingt auf die ‚‘‘abstrakte Verweisbarkeit‘‘ verzichtet werden. Darüber hinaus muss die BU-Rente, Laufzeit und auf ausreichend Nachversicherungsmöglichkeiten geachtet werden.

Berechne deine Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden: BU-Tool

BU für Informatiker sinnvoll?

Obwohl die IT-Branche eher weniger von einer Berufsunfähigkeit betroffen ist, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem zu empfehlen. Immerhin sind die Zahlen, Daten und Fakten nicht wegzudiskutieren. Vernünftig ist der Abschluss schon bereits in der Studienzeit, da der Schutz in der Regel noch günstiger ist. Gleichermaßen spielt der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Schade wäre es, wenn Du vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine ‚‘‘psychische Erkrankung‘‘ diagnostiziert bekommst, Versicherer reagieren gerade bei Krankheiten die Psychische Leiden betrifft sehr allergisch.

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Erwerbsminderungsrente_ Wie hoch ist die Rente wirklich_

Erwerbsminderungsrente: Wie hoch ist die Rente wirklich?

Wenn du aufgrund Erwerbsminderung nicht mehr oder nur noch stundenweise arbeiten kannst, zahlt Dir die gesetzliche Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente. Du fragst dich jetzt sicherlich, wie hoch so eine Erwerbsminderungsrente ausfällt, oder? Ich kann Dir sagen, sehr gering.

Anspruch Erwerbsminderungsrente

Jeder deutsche Staatsbürger hat Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, falls er erwerbsgemindert ist. Wie hoch diese ausfällt, wird unter anderem an Deinen Pflichtbeiträgen gemessen. Neben den medizinischen sind auch Versicherungsrechtliche Voraussetzungen erforderlich. So heißt es auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung:

• In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
• Sie müssen mindestens fünf Jahre versichert sein (so genannte Wartezeit).

Bei den Wartezeiten werden Schwangerschaften und Arbeitsunfähigkeitstage mitgerechnet. Schnell stellt man fest, dass Studenten oder Berufseinsteiger meistens keine bis sehr geringe Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten können.

Bei der Deutschen Rentenversicherung heißt es auch ‚‘‘Reha vor Rente‘‘. Die Deutsche Rentenversicherung erklärt das folgendermaßen:

Es gilt der Grundsatz „Reha vor Rente“
Das heißt: Zunächst prüfen wir, ob Ihre Erwerbsfähigkeit durch medizinische oder berufliche Rehabilitation wieder hergestellt werden kann und Sie danach wieder in der Lage sind, Ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Das heißt schlimmstenfalls kann man Dich auf einen anderen Beruf verwiesen. Darüber hinaus wird geprüft, ob man Dich nicht wieder medizinisch herstellen kann.

Höhe der Erwerbsminderungsrente

Die Höhe der Erwerbsminderungsrente liegt an den Voraussetzungen und den bisherigen geleisteten Pflichtbeiträgen und zum anderen, ob du vollständig oder teilweise erwerbsgemindert bist.

Halbe Erwerbsminderungsrente
Die Halbe Erwerbsminderungsrente liegt aktuell bei ca. 17% vom letzten Bruttolohn. Dabei darfst du nur zwischen 3 und 6 Stunden in einem Beruf arbeiten, welcher das ist, das steht offen.

Volle Erwerbsminderungsrente
Die volle Erwerbsminderungsrente liegt aktuell bei ca. 32% vom letzten Bruttolohn. Dabei darfst du nur bis maximal 3 Stunden in einem Beruf arbeiten, welche das ist, das steht offen.

Du kannst das für Dich mal über den Daumen rechnen: Bei 3000€ Bruttolohn wären das bei voller Erwerbsminderungsrente 960€ Brutto. Nicht sonderlich viel, oder?

Deine bisherigen Ansprüche siehst Du auch auf der jährlichen ‚‘‘Renteninformation‘‘, die bekommst du ab dem 27. Lebensjahr.

Siehe Bild:

Renteninformation

In dem Informationsschreiben findest Du die Höhe der Rente und Erwerbsminderungsrente. Ausgewiesen hier als ‚‘‘Rente wegen voller Erwerbsminderung‘‘ und ‚‘‘ Höhe Ihrer künftigen Regelsaltersrente‘‘.

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden in der Regel für drei Jahre befristet geleistet.

Vorsorgebedarf

Interessant ist auch, dass die Deutsche Rentenversicherung zum ‚‘‘Vorsorgebedarf‘‘ aufruft. Das kannst du in der letzten Spalte auf dem Schreiben entnehmen. Das betrifft sowohl die Absicherung der Arbeitskraft als auch die spätere Rente. Im Zusammenhang damit, ist auch zu erwähnen, dass wenn es Dich aufgrund Krankheit oder sonstigen Erkrankungen in die Erwerbsminderungsrente treibt, dann kannst du auch schlecht für die Altersvorsorge was tun.

Welchen Weckruf benötigst du noch? 😊

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Auch Ingenieure sind vor dem Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht befreit. Krankheiten oder Erkrankungen können dazu führen, dass Du deinen Beruf als Ingenieur nicht mehr ausüben kannst. Wenn Du in deinem Beruf als Ingenieur deinen Lebensunterhalt damit verdienst, dann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Dich genauso wichtig wie für jede andere Berufsgruppe.

BU für Ingenieure – sinnvoll?

Prinzipiell gelten akademische Berufe zwar als risikoarm. Für Ingenieure ist eine BU aber trotzdem sinnvoll, da man im Rahmen der Tätigkeit sowohl Physischer und Psychischer Belastungen ausgesetzt ist. Rund die Hälfte der Ursachen einer Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen, Nervenleiden und Krebs. Gerade in der heutigen Zeit sind viele Menschen gestresst, haben ein hohes Maß an Verantwortung und müssen sich stundenlang konzentrieren – das alles kann auch bei Ingenieuren zur Berufsunfähigkeit führen.

ursachen-berufsunfaehigkeit

Angebote für Ingenieure

Wenn man im Internet nach Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure sucht, wird man schnell fündig. Verschiedene Tests bewertet BU-Versicherungen für Ingenieure, berücksichtigen aber selten die Qualifikationen. (Bachelor, Master, Diplom, Promotion etc.) Wobei die Qualifikationen und die Fachrichtung eine große Rolle in Bezug auf die Prämie einnehmen.

Zum Beispiel der Bauingenieur, er ist auf der Baustelle und begleitet vor Ort einzelne Prozesse. Dieser ist logischerweise einem höheren Risiko ausgesetzt wie ein Wirtschaftsingenieur, der ausschließlich am Schreibtisch sitzt. Demzufolge unterscheiden sind die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure stark.

Kurz gesagt: Ein Ingenieur ist nicht gleich ein Ingenieur.

Berufsunfähigkeitsversicherung Ingenieur

Quelle: Tarifsoftware eines Deutschen Versicherers Es kommt bei der BU sehr wohl auf die Details an. Eine passgenaue Berufsbezeichnung spart Dir Geld.

BUV für Ingenieure

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Ingenieur eine monatliche Rente, wenn er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Höhe der Rente wird vor Vertragsabschluss vereinbart. Die guten Versicherer leisten dann, wenn die Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent besteht und voraussichtlich mindestens sechs Monate andauern wird.
Bei Ingenieuren kommt es auf einige Details an. Beispiel: Verzicht auf abstrakte Verweisung. Dadurch kann der Versicherer nicht auf einen anderen Beruf verweisen. Ebenso sind umfassende Nachversicherungsgarantien zu beachten. Wenn du als Ingenieur gut verdienst, dann muss sichergestellt sein, dass Du später die BU-Rente hochsetzen kannst. Durch einen höheren Verdienst, steigt auch die Versorgungslücke analog mit.

Schutz durch Versorgungswerk

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen Ingenieure auch über Ihr berufsständisches Versorgungswerk, sofern sie dort Mitglied sind. Demnach sind einige Ingenieure der Annahme, dass sie durch das Versorgungswerk ausreichend BU Schutz haben. Die Annahme irrt. Das Versorgungswerk weist eine lückenhafte Absicherung auf und leistet wirklich nur unter sehr strengen Voraussetzungen. Die monatliche Rente durch den berufsständigen Schutz hängt von den eingezahlten Mitgliedschaftsbeiträgen ab. Wer weniger als den Regelbeitrag einbezahlt, muss mit einer niedrigen BU Leistung rechnen. Dazu kommt, dass ein Versorgungswerk erst ab einer ärztlich festgestellten Berufsunfähigkeit von 100% leistet. Das ist demnach gegenüber der Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung als Nachteil zu beachten! Eine vollständige Berufsunfähigkeit tritt mit einer geringen Wahrscheinlichkeit ein, dass Ingenieur nur selten durch Ihr Versorgungswerk profitieren. Die Berufsunfähigkeitsrente aus der Versorgungskammer reicht demnach nicht aus, um die persönliche Versorgungslücke zuschließen.

BU ja, aber nicht ohne Voranfrage

Die Risikovoranfrage ist in der Berufsunfähigkeitsversicherung unabdingbar. Auch bei Ingenieuren ist eine Voranfrage sinnvoll, das hat den Vorteil, dass man dem Versicherer Studiengang, Qualifikationen und Fachrichtungen vorab mitteilen kann, um dann eine passgenaue Einwertung zu erhalten. Darüber hinaus spielt auch der Gesundheitszustand eine sehr wichtige Rolle – dieser sollte ebenso vorab geprüft werden, bevor man einen verbindlichen Antrag unterzeichnet. Selbständige Ingenieure müssen ohnehin privat vorsorgen, die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind minimal und reichen nicht aus, um den Lebensunterhalt aufrechtzuerhalten.

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