Auch Ingenieure sind vor dem Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht befreit. Krankheiten oder Erkrankungen können dazu führen, dass Du deinen Beruf als Ingenieur nicht mehr ausüben kannst. Wenn Du in deinem Beruf als Ingenieur deinen Lebensunterhalt damit verdienst, dann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Dich genauso wichtig wie für jede andere Berufsgruppe.

BU für Ingenieure – sinnvoll?

Prinzipiell gelten akademische Berufe zwar als risikoarm. Für Ingenieure ist eine BU aber trotzdem sinnvoll, da man im Rahmen der Tätigkeit sowohl Physischer und Psychischer Belastungen ausgesetzt ist. Rund die Hälfte der Ursachen einer Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen, Nervenleiden und Krebs. Gerade in der heutigen Zeit sind viele Menschen gestresst, haben ein hohes Maß an Verantwortung und müssen sich stundenlang konzentrieren – das alles kann auch bei Ingenieuren zur Berufsunfähigkeit führen.

ursachen-berufsunfaehigkeit Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Angebote für Ingenieure

Wenn man im Internet nach Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure sucht, wird man schnell fündig. Verschiedene Tests bewertet BU-Versicherungen für Ingenieure, berücksichtigen aber selten die Qualifikationen. (Bachelor, Master, Diplom, Promotion etc.) Wobei die Qualifikationen und die Fachrichtung eine große Rolle in Bezug auf die Prämie einnehmen.

Zum Beispiel der Bauingenieur, er ist auf der Baustelle und begleitet vor Ort einzelne Prozesse. Dieser ist logischerweise einem höheren Risiko ausgesetzt wie ein Wirtschaftsingenieur, der ausschließlich am Schreibtisch sitzt. Demzufolge unterscheiden sind die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure stark.

Kurz gesagt: Ein Ingenieur ist nicht gleich ein Ingenieur.

Berufsunfähigkeitsversicherung-Ingenieur Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Quelle: Tarifsoftware eines Deutschen Versicherers Es kommt bei der BU sehr wohl auf die Details an. Eine passgenaue Berufsbezeichnung spart Dir Geld.

BUV für Ingenieure

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dem Ingenieur eine monatliche Rente, wenn er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Höhe der Rente wird vor Vertragsabschluss vereinbart. Die guten Versicherer leisten dann, wenn die Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent besteht und voraussichtlich mindestens sechs Monate andauern wird.
Bei Ingenieuren kommt es auf einige Details an. Beispiel: Verzicht auf abstrakte Verweisung. Dadurch kann der Versicherer nicht auf einen anderen Beruf verweisen. Ebenso sind umfassende Nachversicherungsgarantien zu beachten. Wenn du als Ingenieur gut verdienst, dann muss sichergestellt sein, dass Du später die BU-Rente hochsetzen kannst. Durch einen höheren Verdienst, steigt auch die Versorgungslücke analog mit.

Schutz durch Versorgungswerk

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen Ingenieure auch über Ihr berufsständisches Versorgungswerk, sofern sie dort Mitglied sind. Demnach sind einige Ingenieure der Annahme, dass sie durch das Versorgungswerk ausreichend BU Schutz haben. Die Annahme irrt. Das Versorgungswerk weist eine lückenhafte Absicherung auf und leistet wirklich nur unter sehr strengen Voraussetzungen. Die monatliche Rente durch den berufsständigen Schutz hängt von den eingezahlten Mitgliedschaftsbeiträgen ab. Wer weniger als den Regelbeitrag einbezahlt, muss mit einer niedrigen BU Leistung rechnen. Dazu kommt, dass ein Versorgungswerk erst ab einer ärztlich festgestellten Berufsunfähigkeit von 100% leistet. Das ist demnach gegenüber der Privaten Berufsunfähigkeitsversicherung als Nachteil zu beachten! Eine vollständige Berufsunfähigkeit tritt mit einer geringen Wahrscheinlichkeit ein, dass Ingenieur nur selten durch Ihr Versorgungswerk profitieren. Die Berufsunfähigkeitsrente aus der Versorgungskammer reicht demnach nicht aus, um die persönliche Versorgungslücke zuschließen.

BU ja, aber nicht ohne Voranfrage

Die Risikovoranfrage ist in der Berufsunfähigkeitsversicherung unabdingbar. Auch bei Ingenieuren ist eine Voranfrage sinnvoll, das hat den Vorteil, dass man dem Versicherer Studiengang, Qualifikationen und Fachrichtungen vorab mitteilen kann, um dann eine passgenaue Einwertung zu erhalten. Darüber hinaus spielt auch der Gesundheitszustand eine sehr wichtige Rolle – dieser sollte ebenso vorab geprüft werden, bevor man einen verbindlichen Antrag unterzeichnet. Selbständige Ingenieure müssen ohnehin privat vorsorgen, die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sind minimal und reichen nicht aus, um den Lebensunterhalt aufrechtzuerhalten.

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